Unser großer Roadtrip von Vancouver ins Landesinnere, Richtung Osten, beginnt. Natürlich wollen wir die Rocky Mountains sehen und British Columbia entdecken. Bis dahin ist es aber erst mal noch ein weiter Weg…

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Eher aus einer Not heraus, machen wir unseren ersten Halt in Kamloops. Unser Vorhaben die nächsten Übernachtungen spontan zu buchen, ging nicht wirklich auf. Vor allem nicht über ein verlängertes Wochenende. Die Kanadier fahren dann nämlich selbst ins Landesinnere und entspannen an einem der 100.000 (oder vielleicht doch 50.000.000.000) Seen. Nach stundenlanger Recherche haben wir doch noch ein Guesthouse gefunden, in einem kleinen Städtchen namens Kamloops. Klingt schon wie Pups oder Durchfall. Von außen sieht das Guesthouse aus, wie ein gewöhnliches kanadisches oder nordamerikanisches Vorstadt Häuschen. Soweit so gut – als uns dann ein älterer, asiatischer Herr die Tür öffnet, wir die Schuhe ausziehen müssen und barfuß eine lange Führung über uns ergehen lassen müssen, wird es schon eigenartiger. Aber das wäre alles gar nicht schlimm gewesen, wenn dieser starke Geruch von verwesenden Opossums, Katzenkot und ähnlich faulig riechenden Duftstoffen nicht gewesen wäre. Instinktiv will man die Flucht ergreifen, da war der Asiate aber noch längst nicht fertig. Aääußerst laaangsaaam, damit wir Ausländer auch alles richtig verstehen, erklärt er uns die Regeln und die Handhabung der Einrichtung. „Remember one thing“ meinte er weiterhin so langsam wie möglich: „in this house everything is veeery simple“. Und tatsächlich, es gibt eine Belabelung für alles: Toilettenpapier ist hier, Gläser da, Teller, Töpfe da oben. Das WLAN-Passwort lautet: 12345678 – veeeery simple… Dieses Spiel geht noch eine Weile so weiter, liebevoll warnt er uns vor den Bären, nachdem Tobias sich euphorisch nach ihnen erkundigt:

„You don’t wanna meet a bear – if you do, you will die“.

OK, also erst mal aus dem Weg gehen – Notiz an uns selbst. Freudig bietet er uns zwei klapprige, aber funktionierende Räder an und erklärt uns ausführlich, die Bedienung des Schlosses: „it is very safe in this area, but don’t put the bike on a place longer than two hours otherwise it’s gone“. Mit einem guten und beruhigenden Gefühl starten wir also ins „Zentrum“ und bemerken schnell: in Kamloops treffen sich wohl viele verlorene Seelen.

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Wir entscheiden schon am nächsten Tag wieder aufzubrechen und uns ein netteres Plätzchen zu suchen. So führt uns der Weg weiter nach Kelowna… Kelowna liegt am Lake Okanagan und ist sehr beliebt bei den Kanadiern. Die Stadt ist aufgrund ihres milden Klimas ein berühmtes Weinbaugebiet, viele betuchte Kanadier lassen sich hier in ihrer Rente nieder.

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Nach der kleinen Kampups Katastrophe kommen wir in unserer nächsten Unterkunft an. Wieder ein typisch nordamerikanisches Vorstadt Häuschen, dieses Mal riecht es Gott sei Dank gut. Und die serbische Familie, die uns empfängt (Vater, Mutter, Kind und Oma) heißen uns herzlich willkommen. Der Vater, der selbst ein paar Jahre in Deutschland gelebt hat, bevor er nach Kanada ausgewandert ist, freut sich sichtlich mal wieder Deutsch sprechen zu können.

Mira, seine Frau, lädt uns auch gleich zum Mittagessen ein. Es gibt serbischen Bohneneintopf und Spinatstrudel. Perfekt!

Und Maria, die zweijährige Tochter, verliebt sich in Simone und schmachtet sie bei jeder Gelegenheit mit großen Augen an. Drei Minuten Fußweg entfernt liegt sozusagen unser Hausstrand und wir wissen, wir haben die richtige Entscheidung getroffen.

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Tobias erkundigt sich erst mal nach den Bären, denn seine Mission, die sich nach und nach zu einer Obsession entwickelt, heißt: er MUSS in Kanada einen Bären sehen. Logische Konsequenz: wandern – denn in den Bergen ist die Wahrscheinlichkeit höher. Ein Schild am Wegrand…

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…lassen Tobis Augen leuchten. Aber die 5 stündige Wanderung zehrt irgendwann an den Nerven, wenn man hinter jedem Baum, Kurve, Schattenplätzchen einen Bären vermutet. Nachdem sich Tobi alle möglichen Schreckensszenarien ausgemalt hat, wie ein Bärentreffen aussehen könnte, war es dann endlich soweit. Ein Rascheln im Gestrüpp – hier war es. Ein Rehkitz.

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In und rund um Kelowna gibt es eine Menge zu tun. Mountainbiken im Myra Canyon, wandern in Knox Mountain, schwimmen, sonnenbaden, Kajak fahren in der nächstgelegen Stadt Petincton (kleiner, netter, bessere Strände und billiger) und generell trifft man auf wahnsinnig nette Menschen, mit vielen Tipps, viel Frohsinn, Offenheit und Begeisterungsfähigkeit

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In Kanada ist es verboten an öffentlichen Plätzen Alkohol zu konsumieren (der übrigens unverschämt teuer ist). Susanne gibt uns den praktischen Tipp mit auf den Weg: kauft euch bei Starbucks einen Becher für 2$ und füllt den Alkohol rein. Keiner wird fragen, was wirklich in dem Kaffeebecher ist. Man hat hier eben seine Mittel und Wege…

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Nach fünf Tagen in Kelowna fahren wir weiter Richtung Lake Louise, dem berühmtesten aller Seen in Kanada. Die Wege sind weit (das Benzin günstig: 0,83€ pro Liter) und so genießen wir bei langen Autofahrten die spektakuläre und abwechslungsreiche Landschaft bzw. Vegetation. In Salmon Arm machen wir einen Zwischenstopp und baden am See – vom Lake Okanagan verwöhnt muss man sagen, dass das Wasser hier trüber, aber immer noch angenehm sauber ist. Ein nette, kleine Omi (Schuhe, Schirmmütze und Lippenstift farblich perfekt abgestimmt) gerade noch beim Rasenmähen weist uns herzallerliebst mit viel Geduld und Hingabe den Weg zu unserer nächsten Airbnb-Unterkunft. Wie von einer Tarantel gestochen läuft sie ins Haus, holt Stift und Papier (die Karte hat sie zu ihrer großen Verärgerung auf die Schnelle nicht gefunden) und erklärt uns in aller Ausführlichkeit den Weg. Unmöglich also, dass etwas schief geht. An der Stelle muss man erneut erwähnen, wie hilfsbereit und nett die Kanadier sind!

Die Unterkunft nennt sich „forest retreat“ und ist ein wirklich sehr verstecktes, gut gepflegtes Häuschen mitten im Wald. Das gesamte Haus ist von Wald und Wiesen umgeben, trotzdem gibt es in Fußweite einige Nachbarn, was das Sozialleben am Hügel oberhalb von Salmon Arm möglich macht. Der Gastgeber Geoff und das Privatzimmer erweisen sich beide als Volltreffer: unser Zimmer ist nett eingerichtet, sehr sauber und äußerst gemütlich. Über Geoff könnten wir einen eigenen Artikel schreiben, so interessant ist seine Lebensgeschichte. Hier in „Kürze“, soweit möglich: Mit seiner Freundin, ebenfalls Lehrerin (mittlerweile haben die beiden zwei Kinder und leben gemeinsam in dem Haus) ist er um die halbe Welt gereist – zum Beispiel haben sie auch 6 Monate in Korea an einer Schule Englisch unterrichtet. Geoff ist ein sehr intelligenter, sprachgewandter und weltoffener Mensch mit einem festen Händedruck, der uns sehr viele interessante Geschichten erzählt hat. Zum Aperitif reicht er uns erst Mal frisch aus dem Garten gepflückte Bohnen und Tomaten, um uns gleichzeitig nach dem Abendessen zu einer Weinverkostung – von selbst erzeugtem Wein – einzuladen. Wir beschließen für Geoff mitzukochen, laden ihn auf ein Bier aus Kelowna ein und ein Abend von 5 Stunden lustigen, interessanten und erkenntnisreichen Gesprächen beginnt. Wir erfahren, dass er und ein paar Freunde in einem großen Waldgebiet einen eigenen Wanderweg/-pfad planen.

Geoff ist ein absoluter Naturbursche und kennt sich mit Gräser, Bäumen und Tieren bestens aus.

Sein Wissen und seine Lehrstelle an der hiesigen Schule befähigen ihn dazu, dieses Gebiet mitzugestalten. Nachhaltigkeit ist ihm dabei genauso wichtig, wie im eigenen Haushalt: Seine Familie stellt nicht nur Wein her, sondern braut auch eigenes Bier und verarbeitet so ziemlich alles, was die Natur im Garten hervor bringt. Wir sind begeistert und lassen uns von seiner Begeisterung anstecken, ohne dass wir es merken. Tobis Bären-Obsession wird hier kurzzeitig befriedigt – allerdings nur digital. Geoff hat eine „wildlife-camera“ an der Hauswand installiert, die 24h am Tag seit drei Jahren Fotos per Bewegungsmelder macht. Von einem Wolf über einen Elch, von Füchsen über Luchse war auch eine ausgewachsene Bärenmutter zu Besuch in seinem Garten. Die Aufnahmen sind faszinierend und Tobi hofft erneut am morgen auf die Bärenfamilie zu treffen. Bei der Weinverkostung müssen wir raten, welche Zutaten in den einzelnen Weinen verarbeitet wurden. Simone landet erstaunlich viele Treffer, Tobias: na ja… Es gibt Rhabarber-Wein, Ringlo, Riesling und Merlot. Nachdem uns Geoff mit viel Hingabe die Baseball-Regeln erklärt hat und davon schwärmt, dass die kanadischen Teams das höhere Niveau haben, gehen wir gegen Mitternacht schlafen, um gleich um kurz nach 7 aufzustehen, weil uns Geoff eine persönliche Führung durch den entstehenden Wandertrail gibt: Naturbelassene Felshänge, moosbewachsene Pfade, struppiges Dickicht führen uns zu einem versteckten kleinen „Strand“ am Fluss. Ein guter Start in den Morgen – welcher Airbnb-Host macht sich so viel Mühe mit seinen Gästen? Wir sind begeistern und können das Haus wärmstens empfehlen, wenn man auf der Durchreise Richtung Osten ist.

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Am nächsten Morgen fahren wir durch die unendlichen Weiten Kanadas, langsam wird es etwas hügeliger, wir spüren die Rocky Mountains! Bei langen Fahrten kann man übrigens den Radiosender CBC hören und vieles über Land und Leute erfahren. Und für kleine Zwischenstopps bzw. Frühstück empfiehlt sich ein „Tim Horten’s“. Hier hat sich ein kanadischer Hockeyspieler ein zweites Standbein geschaffen und die bessere Alternative zu Starbucks erschaffen: hier gibt es nämlich den besser schmeckenden und zufällig auch günstigeren Kaffee. Endlich kommen wir an und wandern gleich zum Lake Emerald, ein wunderschöner See mit türkisblauem Wasser. Die Optik von den kanadischen Seen ist einzigartig und wir können nicht glauben, dass noch schönere kommen sollen! Wir erkunden mit einer großen Wandertour die Gegend um Lake Louise und sind fasziniert von dem Naturschauspiel, welches sich uns darbietet.

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Was uns beim Wandern auffällt: die Leute achten sehr auf die Umwelt und es liegt so gut wie kein Müll am Boden. Trotz fleißiger Sichtung versteckt sich der Bär auch an diesem Tag vor Tobi, der sich darüber ärgert, wenn Touristen mit „Bärenglöckchen“ auf sich aufmerksam machen und so den Bären verschrecken…

Am Ende der Wanderung gelangen wir zum Fuße des Mount Victoria (3.464 m hoch, nach Queen Victoria benannt). Ein traumhafter Blick auf den Berg, der von jedem Lake-Louise-Foto prangt. Das Teahouse (so werden hier die Almhütten genannt), in dem wir nach 7 Stunden Wandern einkehren, ist sehr speziell:

Es bietet ausschließlich vegane und ohne Elektrizität zubereitete Speisen an.

Das bedeutet, dass es auch keinen Kühlschrank gibt, soweit möglich, wird alles recycelt und auf der Rückseite der Speisekarte werden wir aufgerufen, umweltverträglich zu Handeln und sei es nur, zu Hause ein bisschen weniger Auto zu fahren. Authentischer Laden!

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Im Gegensatz zum Chateau am Lake Louise, wo ein Eis 7$ kostet. Dort wird man abgezockt, allerdings ist der Blick über den türkisen See auf die Gletscher-Kette auch zu schön, um die Touris nicht abzuzocken 🙂

Auf dem Rückweg begegnen wir einer fünfköpfigen Bighorn-Sheep Familie auf dem Highway, womit die Schilder „Beware of Bighorn-Sheeps“ ihre Berechtigung doch noch gefunden haben!

Auf dem Weg von Lake Louise zurück nach Vancouver wählen wir eine Route über Whistler. Wir genießen die Fahrt mit den unterschiedlichsten Vegetationen und Tobias stellt immer wieder aufs neue fest, dass hier praktisch jeder Bewohner einen Pick-Up fährt. Die gängigsten Modelle: Ford F150 und Dodge RAM, einer größer als der andere, manche sogar auf der Hinterachse doppelt bereift. „The bigger the better“ scheint sich in Nordamerika definitv zu bestätigen. Das trifft vor allem auch auf die Trailer, Caravans oder Motorhomes zu, die es in allen Farben und teils unfassbaren Größen gibt.

Olympia 2010 – jeder wird mindestens einmal von Whistler gehört haben. Ein durch und durch touristischer Ort, der alleine von Gästen zu leben scheint. Dennoch ist die Atmosphäre gut und wir fühlen uns wohl. Leicht außerhalb des Dorfzentrums haben wir uns – mal wieder über Airbnb – einen Mini-Camper auf einem Camping-Platz gemietet. Bereits vor der Ankunft haben wir uns darauf gefreut und wurden vor Ort nicht enttäuscht: Der mit viele Liebe und fast ausschließlich mit Holz eingerichtete, 2 x 4 m große… ähm kleine Camper ist super gepflegt und äußerst gemütlich. Der Blick auf die Bergkette und in den klaren Sternenhimmel ist unbezahlbar.

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Die letzte Nacht in Kanada sollte eine besondere werden. Am Abend wollen wir zur Abwechslung mal selber kochen, haben im Mini-Camper aber keinen Kocher zur Verfügung. Tobias spricht die Nachbarn an, die mit einem Motorhome angereist sind. Offen und ohne eine Sekunde zu überlegen laden Sie uns ein, ihre Kochnische zu nutzen. Kari (der Hausherr) und Dianne (die wahre Hausherrin!) laden uns auf ein Dosenbier ein und ein super lustiger Abend beginnt. Die beiden sind als Team köstlich und amüsant, wir reden über Gott und die Welt, vor allem über das Reisen und die Gesprächsthemen gehen auch nach drei Stunden nicht aus. Und dass, obwohl die beiden mehr als 30 Jahre älter sind als wir.

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Kari und Dianne leben in der Nähe von Vancouver, sind seit einigen Jahren in Rente und genießen ihr Leben: drei von 12 Monaten sind sie mit ihrem Motorhome (großer Camper) zwischen San Diego und Vancouver unterwegs.

Gemeinsam nutzen wir mit den beiden die angeblich beste Nacht der Jahreszeit, um Sternschnuppen zu beobachten – in der Tat sehen wir insgesamt mehr als 15 davon!

Glückliche Menschen an einem glücklichen Abend! Weltreisen rockt! Am nächsten Morgen besuchen wir auf dem Weg nach Vancouver noch kurzerhand Function Junction. Wenige Kilometer nach Whistler gibt es ein stillgelegtes Zuggleis, auf dessen Schienen vor vielen Jahren ein Zug entgleist und in den umliegenden Wald gedonnert ist. Die Entfernung der Waggons war der Gemeinde zu teuer, deshalb wurden sie einfach dort gelassen. Mittlerweile haben Graffiti-Künstler ihr Kunstwerke auf den Waggons hinterlassen. Und Biker haben sich ein Sprungparadies gebaut. Es ist recht schwer zu finden, weil es kein touristischer Ort und somit nicht ausgeschildert ist, aber der Anblick ist das 30minütige Irren durch den Wald wert.

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Unser Fazit für Kanada: Kanada ist absolut eine Reise wert!! Die Leute sind unfassbar nett, alles ist sauber und gepflegt, in keiner Sekunde hatten wir Angst, dass uns etwas passiert oder dass wir beklaut werden und es gibt wahnsinnig viel Platz, was einem generell ein gutes Lebensgefühl gibt. Unsere Vermutung, warum die Leute hier generell so entspannt sind: Die vielen, zahllosen schönen Seen – und natürlich auch das Meer – machen die Leute entspannt und lebensfroh. Wasser beruhigt und macht glücklich, so scheint es, wenn man sich die Kanadier anschaut!

P.S.: Einziger Wermutstropfen: Tobias Plan, einen Bären zu sichten, ist nicht aufgegangen – sein Vorhaben, am letzten Abend verbotenerweise eine „Pasta-Falle“ vor die Tür zu stellen, weiß Simone zu vereiteln 🙂

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