Machu Picchu. UNESCO-Weltkulturerbe. Vollgestopft mit Historie. Eine der meistbesuchtesten Destinationen der Welt. Natürlich lassen wir uns das bei unserer Peru-Reise nicht entgehen!

Und weil wir das Abenteuer lieben, machen wir eine viertägige, sportliche Tour von Cusco (ehemalige Hauptstadt Perus) Richtung Machu Picchu. Zusammen mit zwei jungen irischen Brüdern und einer Kolumbianerin geht es um 6.30 Uhr mit dem Bus auf den 4.600m hohen Habra Malaga. Dort werden wir für eine Mountainbike-Downhill-Abfahrt im Powerranger-Stil mit Protektoren von oben bis unten ausgestattet. Tobi versteht die Aufregung nicht und verweigert die Beinprotektoren, schließlich habe er genügend Mountainbike-Erfahrung für eine läppische Asphalt-Abfahrt. Aha. Leider sind die jungen Leute wenig bis gar nicht risikobereit und kriechen wie die Schnecken den Berg runter. Simone und Tobias rasen, sitzen dem Guide im Nacken und warten gespannt, wann es endlich richtig abgeht. Aber das passiert leider nicht. Wir konzentrieren uns deshalb auf die wunderschöne Landschaft, die sich während der dreistündigen Abfahrt stetig verändert.

Ein vorbei fahrendes Auto spritzt Tobias am Ende von oben bis unten nass – wenigstens ein wenig Action wird geboten!

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Nach dem fantastischen Mittagessen (in Peru essen wir generell vorzüglich) schlägt unser junger peruanischer Guide Felipe vor, gemeinsam Fußball zu spielen. Warum nicht! Es ist eine Gaudi und alle sind mit Herzblut dabei – wenn auch mit angezogener Handbremse. Die Höhenluft macht nämlich allen zu schaffen und wir keuchen wie die Ochsen über das Kleinfeld. Felipe schrottet beim spielen seine Schuhe, die Sohle verabschiedet sich, aber er ist dennoch happy, in uns Spielkameraden gefunden zu haben. Wir erfahren, dass er am nächsten Tag seinen 23. Geburtstag feiert. Und dann auch noch seinen goldenen! Am 23. November wird er nämlich genau 23. Eine „once in a lifetime“-Angelegenheit. Unsere eigenen „Goldenen“ haben wir leider verpasst. Der erste Geburtstag von Simone am 1. Mai ist unbemerkt an ihr vorübergegangen. Wir beschließen, dass wir Felipe einen schönen Tag bereiten, auch wenn er arbeiten muss.

Die drei jungen Leute verabschieden sich, weil sie eine andere Route einschlagen und so sind wir beide plötzlich mit dem baldigen Geburtstagskind alleine. Wir freuen uns immer wieder in der „low season“ unterwegs zu sein: viel weniger Touristen, alles ist verfügbar und man bekommt ab und zu fast private Führungen. Empfehlenswert!

Frühmorgens pirschen wir uns an die Rezeption und singen lautstark ein „Cumpleaños Feliz“ (wir haben die spanische Version zuvor noch einstudiert), was Felipe sichtlich rührt und alle umstehenden Leute klinken sich in Gratulationen ein. Nach einem mehr als ausgiebigen Frühstück wandern wir von Santa Maria Richtung Santa Teresa. Es ist sehr heiß und die Moskitos genauso motiviert wie am Vortag. Eine wunderschöne Dschungellandschaft mit hohen Felswänden tut sich über dem Urubamba River auf.

Wir laufen durch große Plantagen, in denen Bananen, Mangos, Avocados, Papayas oder Ananas angebaut werden.

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Wir beißen in eine frisch gepflückte Mango und kommen aus dem Schwärmen nicht mehr heraus. Sie schmeckt einfach unglaublich süß und wahnsinnig gut. So eine Geschmacksexplosion erlebt man zu Hause bei tropischen Früchten nie!

Wir kommen am Monkey-Haus vorbei, wo ein Einheimischer freundlich aber gelangweilt auf einer Bank sitzt. Neben ihm ein fünf Wochen junger Hundewelpe und ein völlig irrer Affe.

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Der Affe ist mit einem Seil an einen Holzpfahl gefesselt und hat nur einen Meter Spielraum. Er hat ein „restless leg“ und macht die ganze Zeit 360°-Backflips.

Der Wahnsinnige könnte auch für Red Bull arbeiten!

Zu nahe dürfen wir ihm nicht kommen, weil er angeblich beißt und aggressiv ist. Kein Wunder, wenn man den lieben langen Tag an einem Seil hängt, um ein paar Touristen zu amüsieren! Er tut uns leid und wir ziehen unter der sengenden Sonne weiter zum nächsten Haus. Hier lebt ein mini kleiner, glücklicher Affe. Der geht gerne auf die Schulter von Leuten und schaut glückselig drein. Na also, geht doch! Simone ist semi begeistert, nimmt den kleinen Wauz aber doch auf die Schulter:

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Felipe erklärt uns mithilfe von Früchten sowie Gemüse, was es hier in der Gegend alles gibt. Wir erfahren viel über getrocknete, weiße Kartoffeln, Kaffeebohnen, Koka-Blätter, Papaya und so weiter und so fort. Es ist sehr interessant und wir können uns all die Informationen kaum merken. Felipes Muttersprache ist Quechua (im Andenraum verbreitet) und wir lernen, dass Alilancho „Hallo, wie geht’s?“ bedeutet. Und Hakuchis so viel wie „Vamos!“ (Auf geht’s). Ebenso lernen wir, dass man hier in der Gegend, bevor man ein Getränk zu sich nimmt, der Mutter Erde (Pacha Mama) dankt. Wie? Indem man ein bisschen vom Getränk auf den Boden tröpfeln lässt und ihr sozusagen wieder etwas zurück gibt.

Als wir einen Schnaps probieren, in dessen Flasche eine ganze Schlange drin ist, fällt es Simone nicht sonderlich schwer, Mutter Erde ausgiebig zu danken! :-)

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Am Ende malt uns Felipe mit einer Frucht an, dessen Inneres purpur rot ist und sich äußerst gut zum Färben eignet (von Stoffen zum Beispiel). Felipe verunstaltet Tobis Gesicht mit lustigen Mustern – Simone bekommt natürlich ein wunderschönes Lama-Tattoo auf die Schulter. Ob es Absicht ist, dass er sich bei Simone mehr Mühe gibt? Hmm.

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Wir schmeißen uns auch noch in traditionelle Gewänder und tauchen vollends ins Inka-Feeling ein.

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Am Nachmittag ist es dann soweit: wir beschreiten einen Inkatrail, der schon vor hunderten von Jahren benutzt wurde. Wie man es sich so vorstellt, geht es an der Seite extrem steil bergab und man blickt in tiefe Schluchten. Tobi und seine Höhenangst sind präsent, aber nach dem Canyoning-Abenteuer kann ihn das hier nicht mehr wirklich schocken. Die Sonne brennt und wir stapfen fleißig Stufen hinauf und hinab.

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Dabei erfahren wir, dass angeblich Läufer bis zu 100 km am Tag zurück gelegt haben, um Botschaften von Dorf A nach Dorf B zu bringen. An einer Stelle entdecken wir ein Loch in der Felswand: hier haben die Inkas Pacha Mama gedankt, indem sie einen kleinen Teil ihrer Warenlieferung hineingelegt haben: zum Beispiel Getreide, Obst oder Stofffetzen. Auch wir opfern einen Teil unseres Coca-Vorrates, von dem wir ab und an ein paar Blätter kauen. Soll ja angeblich gegen die Höhenkrankheit helfen und Schwindelgefühl vorbeugen.

Mit einer windigen Materialseilbahn, in die wir uns kurzerhand hineinsetzen, werden wir über den reißerischen Riobamba transportiert.

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Auf der anderen Seite wandern wir – nun endlich im kühlen Schatten – auf eine Thermalquelle zu. In frisch restaurierten und schön gestalteten Bädern genießen wir das 38 Grad heiße Wasser. Ein perfekter Ausklang für einen langen Wandertag! Auch Felipe stürzt sich ins Wasser und nimmt sein verdientes Geburtstagsbad.

In Santa Teresa beziehen wir ein schönes Hotel und treffen beim Abendessen auf Abir und Bobby, zwei junge Männer, die sich unserer Gruppe anschließen. Es stellt sich heraus, dass die beiden in Melbourne wohnen und ein Paar sind (28 und 30 Jahre jung). Wir freunden uns schnell an und ein sehr witziger Abend nimmt seinen Lauf. Natürlich stoßen wir mit Pisco Sour auf Felipes großen Tag an.

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Danach ziehen wir weiter in die vermutlich einzige Disco von Santa Teresa. Die Musik ist schon auf der Straße laut zu hören, die Leuchtreklame strahlt hell und wir treten voller Vorfreude ein. Doch leider ist niemand da – außer einer netten Bardame.

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Uns ist es egal und wir nutzen die Happy Hour (2 x 1) gnadenlos aus.

Felipe ist die zentrale Figur und wir tanzen, singen und lachen mit ihm. Nachdem wir der Bude einheizen trauen sich nach und nach auch andere Leute in den Laden und auf die Tanzfläche. Kurz nach Mitternacht sind wir schon unglaubliche 25 Leute! :-) Die vielen Hände nutzen wir und werfen Felipe in die Luft und lassen ihn gebührend hochleben. Dafür, dass es für ihn ein regulärer Arbeitstag war, war er mit seinem Geburtstag mehr als zufrieden!

Am nächsten Tag kann er sich nicht mehr 100%ig an alle Details der Party erinnern, was schon mal ein gutes Zeichen für eine gelungene Feier ist! Zusammen mit Abir und Bobby geht es am nächsten Morgen per Minivan wieder ein Stückchen näher Richtung Machu Picchu. Auf dem Weg dorthin machen wir Zip-Lining. Insgesamt dürfen wir fünf Stahlseile runter rauschen und auch das ganze Tal überqueren (längstes Seil: 600 m). Ein riesen Spaß mit top Aussicht! Wir machen Fotos, quatschen die ganze Zeit und genießen das Traumwetter. Am Ende müssen wir noch über eine wacklige, hölzerne Hängebrücke klettern, die über Baumwipfel hinweg führt. Ab und zu fehlen (beabsichtigt) einige Holzbretter und man muss hin und wieder die Karabiner öffnen und am nächsten Seil wieder anbringen. Eine wacklige Angelegenheit, wenn viele Leute gleichzeitig drüber marschieren.

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Am Nachmittag geht es zu Fuß weiter auf unserer Wanderung und wir verlassen Santa Teresa Richtung Hidroelectrica. Das Mittagessen nehmen wir mitten im Dschungel in einem aus Bambus gebautem Restaurant zu uns. Wie immer wahnsinnig lecker! Frische Guacamole, Gemüsesuppe, Hühnchen mit raffinierten Kartoffeln und Pancakes (letzteres nicht gerade Peru-Style) lassen unser Gourmet-Herz höher schlagen.

Wie es sich gehört, machen wir in Hängematten eine 45minütige Siesta, bevor wir zu fünft weiter wandern.

Nun direkt am Bahngleis entlang, das uns noch heute Abend nach Aguas Calientes führt, der Ort, von dem aus man den Aufstieg nach Machu Picchu antritt. Die Wanderung ist anstrengend, weil es wirklich heiß ist und wir viele Kilometer zurück legen. Ab und zu kommt der Regen, aber nachdem wir unsere Regenjacken zum dritten Mal innerhalb von 15 Minuten an- und ausziehen, geben wir auf. Das Wetter ist im Dschungel eben nicht berechenbar. Wir wandern an der Talsohle entlang und haben einen fantastischen Blick auf den Machu Pichhu Mountain (3.080 m) sowie auf den Huayna Pichu (2.720 m). Beim Abendessen genießen wir noch drei Pisco Sour, das Getränk schmeckt einfach zu gut!

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Am letzten Tag ist es dann endlich soweit: um 4 Uhr (!) morgens stehen wir auf und noch im Dunkeln wandern wir eine halbe Stunde lang zum ersten Eingang (1. Ticket-Kontrolle) von Machu Picchu Stadt. Wären wir faul, hätten wir auch den Bus nehmen können, bis zum Eingang unten im Tal oder gar bis direkt vor die Tore Machu Picchus. Aber wir sind nicht hierher gekommen, um Bus zu fahren, sondern um möglichst viel mit eigener Kraft zu schaffen. Die Treppen und zahlreichen Serpentinen am frühen Morgen sind ganz schön steil und anstrengend, aber nach 45 Minuten stehen wir oben.

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Nun fehlen nur noch 300 m bis zum ersten Blick auf die lange verborgen gebliebene Inka-Stadt Machu Picchu. Mit den Menschenmassen strömen wir hinein und passieren die zweite Ticket-Kontrolle. Täglich dürfen „nur“ 2.500 Besucher die Stadt besichtigen sowie weitere 800, die den Machu Picchu Mountain oder Huayna Picchu besteigen. Wir biegen um die Ecke und sehen zum ersten Mal die weltberühmten Steinruinen, die außergewöhnlich gut erhalten sind. Ein toller Anblick, den wir wohl nie vergessen werden!!

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Die Stadt, die über 300 Jahre lang unentdeckt und erst 1911 gefunden wurde, sieht atemberaubend schön aus!

Was die Inkas hier gebaut haben, ist sehr beeindruckend, fast schon mystisch. Die Präzision, mit der sie die Steine bearbeitet und damit Mauern, Häuser oder Tempel gebaut haben, ist imposant. Besonders für die Tempel haben sie sich Mühe gegeben und perfekt rechteckige, exakt gleich große Steine sozusagen zu Ziegeln verarbeitet. Noch erstaunlicher ist, dass sie keine Art Mörtel verwendet haben: die Steine passen wie Legosteine nahtlos perfekt aufeinander.

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Wir könnten seitenweise Fakten über Machu Picchu auflisten, wir lernen eine Menge dazu, aber das würde den Rahmen hier sprengen. Einige witzige Facts zusammen gefasst:

  • im ganzen Dorf gibt es keine Toilette, bis auf eine: der König selbst hatte eine winzig kleine, direkt im Haus (wir haben sie besucht, aber keinen Geruch mehr wahrgenommen :-). Alle anderen 600 Bewohner waren angehalten, 15 min in den Dschungel zu marschieren und dort ihr Geschäft zu verrichten.
  • sehr beeindruckend ist auch, dass heute noch die Trinkwasserversorgung funktioniert: die Quelle, die die Inkas gebaut haben, versorgt das Dorf noch heute mit Wasser, alle in Stein gearbeiteten Wasserflüsse fließen noch und sind der Beweis, dass die perfekte Arbeit viele Jahrhunderte später immer noch funktioniert.
  • Die Zahl 3 war für die Inkas sehr wichtig: sie spiegelt sich auch in der treppenförmigen, dreigeteilten Stufe wieder, die sich im Dorf wiederfindet. Touristen können Halsketten und andere Souvenirs mit diesem Treppen-Muster kaufen. Die 3 soll auch Glück bringen. Und es gab drei Regeln, nach denen die Inkas gelebt haben:

1. Du sollst nicht stehlen

2. Du sollst nicht lügen

3. Du sollst nicht faul sein

Faul waren sie ganz bestimmt nicht, denn Machu Picchu wurde in nur 60 Jahren von 2000 Arbeitern erbaut.

Eine unvorstellbare Leistung, wenn man bedenkt, dass all das Gestein teilweise von der anderen Talseite hoch transportiert und mit einfachsten Mitteln (härterem Gestein) bearbeitet wurde. Der Transport auf 2.430 m Meereshöhe erfolgte übrigens ohne Pferde. Die Steine wurden auf Holzpfählen gerollt bzw. gezogen. Nur 600 Leute, vom König handverlesene Familien, haben hier gewohnt – natürlich einflussreiche und mächtige Familie, die ihm strategisch wichtig waren, um seine Macht zu behaupten. Er selbst hat nur zwei Wochen im Jahr hier verbracht.

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Nachdem wir mit Infos überrollt wurden, machen wir uns zum letzten Kraftakt auf: wir besteigen den Machu Picchu Mountain, der mit 3.080 m an der Spitze einen herrlichen Ausblick auf das Dorf, auf den Huayna Picchu und all die anderen Berge rund herum bietet.

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Geduldig warten wir eine Stunde, bis sich die Nebelbank vollständig verzieht und wir einen freien, klaren Blick erhaschen. In der Zwischenzeit stopfen wir uns Brote, Kekse, Äpfel, Schokolade und sonstige Schweinerein rein, schließlich müssen die verlorenen Kalorien kompensieren. Der Aufwand hat sich nach dieser einmaligen Aussicht gelohnt und wir gehen zurück, um stundenlang die Ruinen von Machu Pichhu zu bestaunen. Simone und Abir verlieben sich in die Lamas und eine lustige Fotosession beginnt. Nur mit Glück werden wir nicht bespuckt, ein älterer Herr muss als Opfer herhalten. Uns solls recht sein.

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Ein unvergesslicher Ausflug geht für uns zu Ende, wir werden diesen Anblick nie vergessen und sind noch tagelang begeistert von dieser versteckten Stadt. Nach dem Abstieg geht es von Aguas Calientes per Zug zurück nach Ollantaytambo. Dort wartet ein Minivan auf uns, der uns zurück nach Cusco bringt. Wir verabschieden uns von Abir und Bobby – wir vermissen die lustigen Jungs jetzt schon – und freuen uns auf ein Wiedersehen in Melbourne!!